Hovawarte von der Urschlagquelle
 Hovawarte von der Urschlagquelle

Hovawarte von der Urschlagquelle

 

 

unser erster Hundeurlaub

Oktober 2017

Bisher hab ich mich noch nie getraut, mit allen Hunden in den Urlaub zu fahren. Doch Bettina, Frauchen von Ukas vom Quellenhof, Sohn von Cracky, lädt mich schon seit Jahren ein, mal eine schöne Zeit bei ihnen in der Ferienwohnung zu verbringen. Und nun war es endlich soweit. Unser Bus war vollgepackt mit Betten, Futter und noch ein paar Koffern. Nach einer Kaffeepause bei meiner Freundin Birgit gings dann auch schon weiter in Richtung Limburg an der Lahn. Gegen 16 Uhr sind wir dann bei Bettina und ihren Hunden angekommen. Bisher kannten wir uns ja nur vom Telefon, haben uns aber auf Anhieb super verstanden. Noch eine kurze Runde mit den Hunden, und dann konnten wir unsere Ferienwohnung beziehen. Meine große Befürchtung war ja, daß es ein wildes Gebell geben wird, wenn die Hunde unten anschlagen. Aber......., meine drei Rabauken haben sich vorbildlich benommen. Auch auf den Spaziergängen waren sie wirklich brav. Am Abend haben wir den örtlichen Griechen für uns kochen lassen, hatten ja ziemlich viel über Ukas und Cracky zu quatschen. 

Am ersten Tag haben wir dann unser Barinchen besucht. Sie wohnte nur 80 km von unserem Domizil entfernt. Wir hatten einen tollen Tag mit Simone und unserer Blondine. Ein schöner Spaziergang und ein leckeres Essen. So konnte der Urlaub weitergehen. Wieder daheim haben wir uns heute für den Italiener entschieden. Wieder saßen wir bis tief in die Nacht und redeten und redeten. 

Für den Mittwoch hatte ich im Vorfeld eine Limeswanderung herausgesucht. Eine Straßensperre hätte fast dafür gesorgt, daß wir den Weg nicht gefunden haben. Es war zwar dann nicht genau die Wanderung, aber schön wars trotzdem. Die Hunde waren müde, und wir konnten am Nachmittag dann ein paar Stunden alleine in Limburg verbringen. Eine wunderschöne Altstadt, mit dem teuersten Pfarrhaus der Welt. Natürlich auch mit einem Dom und kleinen engen Gassen. Gegen sechs waren wir dann wieder zurück, und Bettina hatte für uns gekocht. Wie sollte es auch heute anders sein, wir saßen wieder bis spät in die Nacht.

Am Donnerstag stand eine Fahrt zum Rhein auf dem Programm. Die Loreley sollte es sein. Zuerst haben wir die Aussicht ohne Hunde genossen und sind dann losmarschiert in Richtung Burg Katz. Eine schöne Wanderung hoch über dem Rhein, mit absolut toller Aussicht. Zurück gings dann am Rhein entlang, übers Wispertal nach Hünfelden. Der Abend klang wieder mit dem Italiener und einem langen Gespräch aus.

Nun war auch unser Urlaub schon wieder vorbei. Am Vormittag noch die Wohnung putzen und dann ab wieder in Richtung Heimat. Eine kurze Kaffeepause noch bei Heike, eine gute Bekannte, die ich  schon einige Jahre nicht mehr getroffen hatte. Um 5 Uhr waren wir dann in Nördlingen angekommen, wo für mich die Fahrt zu Ende war, weil ich am Samstag noch bei der Verhaltensbeurteilung eingeteilt war. Andi ist mit den Hunden nach Hause gefahren und ich bin dann am Samstag Abend mit dem Zug nachgekommen. 

Hier noch ein paar Fotos

28.08.2017

Schon in aller Frühe haben wir mal wieder die Gummistiefel aktiviert und raus aufs Feld zum Fährtentreten. Ingrid war mit ihren "Weißen" zu Besuch und so hatten wir 5 Hunde zu arbeiten. Und wir sind sehr stolz auf unsere Mäuse. Alle Fünf haben ihre Arbeit hervorragend gemeistert, obwohl es um 9 Uhr schon an die 25 Grad angezeigt hat. Trotz wenigem Training peilen wir jetzt mal im Herbst eine Fährtenprüfung an. Ob`s dann klappt, steht wie immer in den Sternen. Danach gab´s für uns dann lecker Frühstück und dann ab in die Innauen zum Baden. Leider kann immer nur Abaska mit den beiden Jungs Nanuk und Jogi mit, denn Asgard kommt zwar am Anfang gut klar mit ihnen, findet aber  die "weißen Stehohren" dann irgendwann blöd und dann knallts meistens. Dafür haben uns dann noch meine Freundin Micha und ihr Sohn Christian begleitet. Davon gibt´s einige schöne Bilder.

08.06.2017

Hovikurs Taufkirchen 2017

Zum fünften Mal fand heuer unser Hovikurs bei Christian auf dem Platz in Taufkirchen/Vils statt. Wir hatten wieder riesiges Glück mit dem Wetter, am Sonntag um die 15 Grad, am Montag ein bisschen wärmer. Eine kleine, aber feine Runde hatte sich eingefunden, um unsere Hovis etwas weiterzubilden. Nach der Vorstellungsrunde(was eigentlich nicht nötig war, denn wir kennen uns ja mittlerweile eh alle) gings auch gleich auf den Platz. Jeder konnte wie immer individuell mit seinem Hund arbeiten. Zwei Durchgänge Unterordnung und der dritte Durchgang war Schutzdienst. Am Montag das Gleiche noch einmal. Ich bin mir sicher, wir werden uns Pfingsten 2018 alle wiedersehen.  Es gibt wie immer viele Bilder, die unsere Arbeit und den Spaß daran kommentieren.

05.02.2017

 

Da der gemeine Briefträger im Winter immer gestresst ist, muß ich nun noch einen Nachtrag machen.

Am 19.November konnte ich nach zweijähriger Ausbildung nun meine Prüfung zum Zuchtwart absolvieren. Wie immer vor jeder Prüfung tierisch aufgeregt, flog ich am Freitag vorher schon nach Hannover, um auch wirklich pünktlich an Ort und Stelle zu sein. Es gab noch ein geselliges Beisammensitzen, was für mich aber schon nicht mehr so gesellig war, weil meine Gedanken schon mehr bei der Prüfung waren. Hast alles gelernt, die richtigen Fragen, hoffentlich kannst auch mündlich die Fragen beantworten, das war mein geselliges Beisammensein. Als dann auch noch Themen aufkamen, mit denen ich so gar nix anfangen konnte, ging ich dann lieber ins Bett.

Die Prüfung war dann auch schon von 13 Uhr auf 10 Uhr vorverlegt, damit wir dann am Nachmittag (mit hoffentlich bestandener Prüfung) auch schon im Zuchtwartetagung loslegen konnten. Erst mal war die schriftliche Prüfung mit 42 Fragen zu schreiben, dann nach dem Mittagessen gings noch ins Mündliche. Erste Hilfetropfen und Bachblüten hatten heute mal wieder Hochsaison. Aber die Mühe hat sich gelohnt und die Prüfung ist bestanden. Nun darf ich für die HZD Region Süd die Züchter mit ihrem Nachwuchs betreuen und freu mich riesig auf meine Arbeit als Zuchtwart.

 

12.10.2016

Bildersuchwanderung rund um Halfing

Am Sonntag, den 02.10.2016 haben wir mal wieder eine Bildersuchwanderung organisiert. Acht Teams hatten sich angemeldet, und sind auch angetreten. Zehn Fotos und ein Wegeplan, und ab in die Pampas. Gar nicht so einfach, wenn man sich so gar nicht auskennt. Ein Team hat sich total verlaufen, zwei haben die Runde von hinten her genommen. Natürlich sehr schwierig, denn die Fotos sind alle von vorne geschossen und somit eigentlich fast nicht zu finden. Trotzdem haben sie das ein oder andere Bild orten können. Mit Abstand am besten abgeschnitten hat das Team Ellefolk mit Gabi, Carmen und Michael, die neun der zehn Bilder gefunden haben. Zehn Minuten Aufschlag gabs für das nicht gefundene Bild, und so war die Bestzeit bei guten zwei Stunden. Im Anschluss haben wir noch lecker Mittaggegessen und den Tag mit einer lustigen Unterhaltung ausklingen lassen.

17.08.2016

 

Es hängt ein Halsband an der Wand

Eines Tages, oh großes Glück,

kam Herrchen mit Dir unter´m Arm zurück.

Ein Bündel, so schwarz und so klein.

Ich glaubs kaum, Du bist wirklich mein.

In der ersten Nacht weintest du bitterlich,

Du fandest Deine Mama nicht.

Neben meinem Bett lagst du winzig klein,

und tröstest Dich dann doch mit meinem Bein.

Die Treppen, sie waren zu hoch für Dich,

auf unseren Armen trugen wir dich.

Kriegen spielten wir um Tische und Bänke,

Dein Hinterteil flog sehr oft gegen die Schränke.

Mit der Zeit lerntest Du bellen,

jeden Besucher mußtest Du stellen.

Alleinesein wolltest Du nicht,

hattest Angst, wir lassen Dich im Stich.

Nun wurdest Du älter, man merkte es schon,

Dich brachte vieles nicht aus der Facon.

Dein langsamer Gang war der beste Beweis,

wir wünschten Dich lange noch in unserem Kreis.

Aber leider, nun war es soweit.

Viel zu schnell verging die Zeit.

Es fiel Dir schwer noch länger zu stehen,

auch konntest Du nicht mehr sehr gut gehen.

Eines Tages knicktest Du ein,

nun kam der Abschied, es mußte so sein.

Es war unser letzter, mein schwerster Gang.

Mehr als zwölf Jahre gabst Du mir Glück,

mit Dankbarkeit denk ich an Dich zurück.

 

Vor drei Monaten war für Cracky die Welt noch in Ordnung, nun mußten wir ihn am

10.08.2016 von seinen grausamen Schmerzen erlösen.

07.082016

Heute sollte es mal wieder ins Gebirge gehen. Ich hatte im Internet etwas gestöbert, und bin auf eine Tour zum Eibensee gestoßen. Beschrieben als mittelschwer, mit

2 1/2 Stunden Aufstieg betrachteten wir das heute als unsere Sonntagsaufgabe. Wie fast immer mit von der Partie, meine Freundin Ingrid mit Nanuk und Jogi, meine Schwester, mein Schwager und meine Nichte Susi. Das hat mich besonders gefreut, denn Susanne ist nun im 2ten Jahr bayrische Milchkönigin und so gut wie das ganze Jahr über ausgebucht.

Ausgangsort für die Wanderung ist zwischen Fuschl am See und St. Gilgen am Wolfgangsee an einer kleinen Kapelle namens "Kleiner Kapelle". Erst dachten wir alle, es hätte sich doch ein Schreibfehler eingeschlichen, aber als wir dann ca. am 5ten Schild mit dem gleichen Fehler vorbeigegangen sind, mußte sie wohl doch so heißen. Die Zeitangabe für den Aufstieg war ziemlich richtig bemessen, und wir sind keine allzu langsamen Wanderer. Über eine Forststraße ging es ungefähr 2 Stunden ziemlich gut bergauf, über den Gipfel Marienköpfl, auf der anderen Seite wieder so 20 Minuten bergab. Da lag er nun, wirklich sehr idyllisch und ruhig, tolles sauberes Wasser, und fast keine Menschen. Und keine Menschen, die schimpften, weil wir unsere Hund natürlich sofort ins Wasser pretschen ließen. Die hatten wieder so einen Spaß zusammen, denn der Anstieg in der Sonne ist auch an ihnen nicht spurlos vorüber gegangen.

Der Rückweg begann mit einem ziemlich steilen Steig bergauf. Dann ein Stück Forststraße und wieder einen steilen Steig, aber dieses Mal nach unten. Nach einer Stunde durch den Bergwald und an einem Wasserlauf entlang, kamen wir an unserem Ausgangspunkt wieder an.

Natürlich gibts wieder einige Fotos.

13.06.2016

Einige Zeit ist es nun schon her, daß Bleska mit Gerlinde bei ihrer Hundeschule eine kleine BH Prüfung abgelegt haben. Diese kommt in etwa dem Hundeführerschein gleich.

Auch Boras mit Frauchen Ingrid traten zum Hundeführerschein an, und bestanden diesen mit Auszeichnung.

Bernstein mit Irmgard konnten auf ihrem Hundeplatz die Begleithundeprüfung mit Verkehrsteil bestehen. Auch den Sachkundenachweis mußte die Chefin noch vor der Prüfung ablegen.

Wir sind super stolz auf euch, bleibt einfach dran, und ihr werdet bestimmt noch den ein oder anderen Erfolg mit euren Vierbeinern feiern können.

Herzlichen Glückwunsch

05.06.2016

Schon vor längerer Zeit haben wir uns entschieden, am Tag des Hundes in Pfeffenhausen teilzunehmen. Damals konnten wir ja noch nicht wissen, daß im Bereich Niederbayern die Karastrophensituation herrscht. Mit etwas mulmigem Gefühl bin ich in der Früh aufgebrochen, und mußte auch tatsächlich durch einige Ortschaften fahren, die massiv mit den Hochwasserproblemen der letzten Woche zu kämpfen hatten. Und die Prognosen für den heutigen Tag waren nicht sehr viel besser. Auch hatte ich mich mit Christian und Carmen vom Hundeplatz abgesprochen, wir wollten unsere Stände nebeneinander aufbauen. Aber wer Christian kennt, weiß, daß er immer für eine Überraschung gut ist. Dieses Mal lag er auf der Intensivstation des Landshuter Krankenhauses, da er, und es ist kein Witz, vom Blitz gestreift wurde. Auch Carmen und die kleine Franziska mußten stationär bleiben. Aber im Laufe des Tages gabs dann schon Entwarnung, er konnte auf normale Station verlegt werden.

So, und nun zum Tagesgeschehen. Kurz nach 8 Uhr war ich vor Ort, und es herrschte schon reges Treiben, und ich hab auch gleich begonnen, meinen Stand aufzubauen. War ja auch nicht so dramatisch, Pavilion, HZD Aufsteller und mein Zwingerschild. Carmen mit Asco kam dann um halb 10 Uhr und hatte den Tisch dabei. Noch die Bücher drauf und ein paar Flyer und fertig. Früh genug, um mit Abaska und Asco noch eine gemütliche Runde ausserhalb des Geländes zu drehen. Am Vormittag war eigentlich gar nichts los, denn das Wetter war wirklich gräßlich. Aber ab ein Uhr kam dann die Sonne raus, und lockte dann doch einige Besucher an. Ein paar Freunde vom Hundeplatz schauten vorbei, sogar ein Mitglied der HZD verbrachte den Sonntag auf dem Festgelände. Einigen konnten wir die Rasse Hovawart etwas näher bringen, aber groß war die Nachfrage eher nicht. Kurz nach Vier zogen wieder ziemlich beängstigende Wolken auf, und es herrschte innerhalb kürzester Zeit totale Aufbruchstimmung. Auch wir Beide räumten unseren Platz, tranken noch gemütlich zusammen einen Kaffee und nach Fünf brachen wir wieder in Richtung Heimat auf.

04.06.2016

Viel erwartet haben meine Freundin Micha und ich eigentlich nicht, denn bei uns war schon wieder, wie einige Tage lang, schlechtes Wetter. Wir wollten wandern, das war die Ansage. Elsi, Asgard und Micha´s Gassigehhund Rocky eingepackt, und los. Einige Kilometer hinein ins schöne Österreich, ins eigentliche Winterskigebiet Scheffau/Ellmau am Wilden Kaiser. Von dort aus noch 5 km etwas den Berg hoch, dort liegt er, der Hintersteiner See. Eingebettet in mächtige Felsmassive, wunderschön und eiskalt. Und das Wichtigste, die Sonne schien. Der Weg führt am Anfang über eine Straße, die aber sehr wenig befahren ist, ans hintere Ende des Sees. Von dort aus kann man wunderschön am See entlang durch den Wald laufen. Man kommt hinauf bis auf ca. 960 m, aber es ist überhaupt kein Problem. Auch für Kinder und ältere Menschen problemlos zu gehen. Nach 1,5 Stunden waren wir wieder an unserem Ausgangspunkt und sind über Kitzbühl und St. Johann zurück nach Deutschland gefahren. Und, es regnete immer noch.

27.05.2016

Wir wünschen unseren 8 Hovis vom B-Wurf von Herzen alles alles Gute zum 2.Geburtstag. Viel Gesundheit und natürlich ganz viel Spaß in ihrem Leben mit ihren Besitzern.

Es wäre heute fast in Vergessenheit geraten, denn unserem Cracky geht´s nicht gut. Er hat Wasser in Herz und Lunge eingelagert. Mal sehen, was die nächsten Tage so bringen.

 

 

 

22.05.2016

Das Pfingstwochenende verbrachte ich mit Abaska komplett auf dem Hundeplatz in Taufkirchen. Es waren zwei wunderschöne Tage, an denen es ausser am Wetter wirklich nichts zu beanstanden gab. Und das Wetter war auch nur für uns Menschen etwas "schlecht", denn für die Hunde gibt´s doch nichts Schöneres als 10 Grad und arbeiten. Zehn Mensch - Hund Teams mit 12  Hunden waren angemeldet, und auch alle da. Vom 6 Monate alten Welpen bis zum IPO 2 Hund war alles vertreten. Christian hatte also alle Hände voll zu tun. Am Sonntag konnten wir drei Durchgänge mit Unterordnung machen, und auch für Abaska und Bacardi Boy noch eine Schutzdiensteinheit anhängen. Eigentlich wollten wir zwischendurch noch etwas Fährten, aber der Wind hielt uns wirklich den ganzen Tag davon ab. Unsere Hunde waren am Abend jedoch trotzdem platt. Ein lustiges Abendessen rundete den tollen Tag noch mit Revuepassieren ab.

Am Montag gings auch schon wieder um 9 Uhr los, Problembeseitigung war das Thema. Christian´s alter Rüde Ivo mußte mal wieder für die Hundebegegnung herhalten, denn für Ivo gibt´s nichts Besseres als seine Beißwurst. Da sieht er keinen anderen Hund, und war somit mal wieder des beste Opfer. Heute ließ uns der Wettergott auch noch manchmal im Regen stehen, was wir eben mit Mittagessen und Kaffee und Kuchen überbrücken mußten. Am Nachmittag gabs denn noch einmal eine Einheit Schutzdienst, und es waren schon ein paar Hunde mehr angetreten, um einfach mal ein bisschen hineinzuschnuppern. Und allen hats gefallen. Um fünf haben dann die letzten ihren Heimweg angetreten, und Christian hat mir dann noch  versprochen, auch im Jahr 2017 das Pfingstwochenende mit den Hovis zu verbringen.

Ein großer Dank geht natürlich an Christian´s Frau Carmen und seinen Vater Schorsch, die uns wieder mit allerfeinstem Essen versorgt haben.

Viele Bilder gibt´s unten.

18.04.2016

Unsere beiden Jungspunde haben sich entschieden auf der Ausstellung in Weiden anzutreten. Kurz vor ihrem 2. Geburtstag durften sie auch noch in der Zwischenklasse starten. Bandras war der erste und hat sich wirklich fast vorbildlich benommen. Er wurde mit einem sg bewertet, hat eine sehr schöne Beurteilung bekommen, und fürs vorzüglich wirds wohl mit seiner doch eher hoch getragenen Rute nie ausreichen. Aber dafür kann er ja nix, und wir freuen uns ganz arg mit Susi und Bandras, denn nun können sich die Beiden beim nächsten Mal an die Körung wagen. So, und nun zu Rabauke Boras. Auch er hätte sich sein sg verdienen können, wäre da nicht dieses blöde Zähnezeigen. Kurz und gut, er hat geknurrt, und schon war das sg Geschichte. Bei ihm gilt das Gleiche, aufgrund der Rute wird er nie ins vorzüglich laufen, aber beim nächsten Mal wird´s bestimmt mit dem sg klappen (nachdem wir ausgiebig am Zähnezeigen üben werden). Wir sind trotzdem happy, daß Ingrid ihren Boras vorgeführt hat, denn präsentieren können sich auch diese Beiden hervorragend.

Susi und Bandras

14.04.2016

Barina machte mal wieder Urlaub und traf dabei auf Bernstein. Zwei Powerpakete treffen sich. Die Bilder sprechen Bände

30.03.2016

Auch schon etwas grau um die Nase, aber keineswegs alt. Elsi feiert heute ihren

8. Geburtstag und ist gut drauf wie die beiden Jungen. Mit ihr haben wir unsere Zucht begonnen, nun ist sie ins Veteranenalter eingetreten. Leider blieb uns ein zweiter Wurf mit ihr verwehrt, aber sie hat uns 8 Welpen geschenkt und ist nun auch schon Oma von 8 Enkeln.

Mit Elsi an der Schnur kenne ich keine Angst. Elsi würde ihr Leben geben, um mich zu verteidigen. Bestechung bei Gefahr nicht möglich. Manchmal nicht ganz einfach zu führen, im Schutzdienst aufgrund einer schlechten Grundausbildung leider nicht zu arbeiten, Unterordnung ist ein notwendiges Übel, Fährte findet sie toll.  Für mich gibts trotzdem keinen besseren Hund!

 

 

Abaska und Elsi

23.01.2016

Das halbwegs schöne Wetter mußte doch etwas genutzt werden, und wir machten uns auf den Weg nach Grainbach am Samerberg. Mit im Gepäck hatte ich meine Freundin Ingrid mit ihren zwei weißen Schäferhunden Nanuk und Jogi, Veronika, Traudi und Heini. Und natürlich Abaska. Eine wunderschöne 2 stündige Wanderung durch die verschneite Bergwelt wurde mit einem leckerem Essen auf der Schwarzrieshütte belohnt. Einige Eindrücke geben die Bilder wieder.

 

 

04.01.2016

 

Gestern hatten wir kurzfristig mal wieder Besuch von unseren Freunden Gabi und Jörg aus Erlangen. Die Beiden  sind die Besitzer von Elsi´s Bruder Elki und ihrer Halbschwester Fly. Leider mußten die Hunde zuhause bleiben, denn es wurde der neu erworbene Wohnwagen auf dem Campingplatz ganz in unserer Nähe eingeweiht. Wir hoffen nun natürlich, daß wir in Zukunft viele schöne gemeinsame Wanderungen mit unseren Hunden unternehmen können. Schön, daß ihr bei uns vorbeigeschaut habt.

Gabi mit Asgard, Abaska und Elsi

09.10.2015

Am vergangenen Wochenende waren Bandras und Barina auf offizieller Mission unterwegs. Bandras am Samstag in Tuttlingen zur Verhalten III und Barina am Sonntag bei der Ausstellung im Taunus.

Bandras bewältigte seine Aufgaben absolut hervorragend, es ist alles dran, was für die Zucht wichtig ist, und hat auch sonst keine zuchtausschließenden Fehler. Mehr gibts eigentlich hier nicht zu sagen. Hut ab, Susi, Du hast den großen "Kleinen" super im Griff, und es war eine ganz ganz tolle Vorführung. Macht einfach nur weiter so.

Leider kann ich jetzt von der Ausstellung im Taunus nicht persönlich berichten, denn ich war ja noch in Tuttlingen. Aber die E-Mail, die ich am Abend von Simone bekommen habe, hat mich fast umgehauen. Unser Barinchen wurde ja als Zuchtausschluß verkauft, da sie mit einem sehr großen weißen Fleck auf der Stirn geboren wurde. Als wir sie dann besucht haben, war dieser auch immer noch zu sehen. Bei einem Telefonat ein paar Wochen vor der Ausstellung hab ich Simone schon darauf vorbereitet, daß sie sich auch auf eine Disqualifikation gefasst machen muß. Aber es war nicht so, denn sie hat wohl mit dem Fellwechsel die weißen Haare in blond eingetauscht und ein sg 4 in der Zwischenklasse erlaufen. Prima Simone, ihr Beiden seid mittlerweile wohl ein richtig gutes Team geworden. Bleib dran an der Erziehung der Blondine, und ihr werdet es bestimmt noch weit schaffen.

Von meiner Seite aus bleibt nur noch "Ein großes Danke an Dich Susi und an Dich Simone" zu sagen, daß ihr unseren B - Nachwuchs so hervorragend präsentiert.

1.10.2015

Da wir ja nicht nur den eigenen Nachwuchs von der Urschlagquelle haben, sondern Cracky ja auch in Sachen Zucht unterwegs war, freuen wir uns super darüber, wenn uns auch von diesem Nachwuchs ein paar Bilder erreichen. Lieben Dank an Uwe und Sigrun, daß ihr mich manchmal mit Bildern von der Süßen versorgt.

Unica, hier mit Sigrun und Rugas

Barina und Bernstein waren auch beim Röntgen

21.09.2015

Zwei unserer B-Blondies machten es Bardo nach, ließen sich in Vollnarkose legen und sich die Hüfte röntgen. Bei Beiden gab der Tierarzt grünes Licht, aber auch hier entscheidet letztendlich wieder das gestrenge Auge des Gutachters.

         Kurioses aus der Küche

17.07.2015

So wie jeden Tag gabs um halb 7 Uhr morgens für unsere 4 Hovis das Frühstück serviert. Danach ein kleines Keks und die Welt ist eigentlich in Ordnung. Doch Elsi hat sich heute entschieden, unseren Kücheneckkasten mit einem Rondell innendrin massiv zu verbellen. Sie hat geknurrt, die Nackenhaare gestellt, und mir war gar nicht mehr so wohl. Ich dachte eigentlich, die kleine Haselmaus, die letztes Jahr immer mal wieder die Küche heimgesucht hat, möchte schon wieder bei uns einziehen. Aber als ich das Rondell etwas geöffnet habe, kam lautes Schnaufen aus der Ecke. Etwas laut für ein Mäuslein. Und Elsi wurde immer wilder. So mußten die Hunde erst mal die Küche verlassen, und ich ging mit Taschenlampe auf Entdeckungstour. Und jetzt kommt´s!!!! Ein kleines Kätzchen, ganz hinten in der Ecke. Wie um Himmels Willen kommt eine kleine Katze, vielleicht 10 bis 12 Wochen alt in unsere Küche!!!!! Gott sei Dank hab ich immer etwas Katzenfutter zum Fährten zuhause, und so ließ sich das Kätzlein auch aus ihrer Ecke locken. Schwarz, ziemlich dünn, ein etwas verklebtes Auge, aber sonst recht fit. So, nun hatten wir also auch noch eine Katze. Asgard und Cracky wären besimmt gegen Abgabe von etwas Katzenfutter bestechlich, aber Elsi und Abaska, niemals. Nun glühten die Telefonleitungen, und um 10 Uhr hatten wir schon ein neues Zuhause für unser Findelkind. Noch kurz beim Tierarzt vorbei, Wurmtablette und Flohmittel gekauft, und ab in die neue Heimat zu einer Freundin. Kurz nach Mittag kam schon das erste Bild, auf dem sie schon auf dem obersten Stockwerk ihres Katzenbaumes schlief.

Wir hoffen nun wirklich, daß es das letzte Kätzchen war, das sich bei uns verlaufen hat, denn es war ja bereits das 4te. Für alle haben wir schöne Plätze gefunden, aber so langsam sind alle Katzenfreunde die wir kennen mit Tieren versorgt.

  ausstellung Taufkirchen/Vils

25.05.2015

Nach langer Vorbereitungszeit, viel Ärger mit der neuen HP des Zuchtverbandes und auch viel Spaß war es nun endlich soweit. Ich hatte Crack und Elsi angemeldet, Bleska, Boras und Bandras waren auch mit dabei. Cracky eröffnete mit Andi die Ausstellung in sehr souveräner Manier, hat sich auch sehr gut benommen( ist ja bei ihm nicht selbstverständlich). Sein Rang 1 war ihm sicher, denn wie fast immer war er alleiniger Herrscher der Veteranenklasse. Danach wird er gegen die Veteranenhündin auch noch schönster Veteran. Nach den Babys war es nun auch Zeit für Boras und Bandras. Ich kann nur voll des Lobes für die beiden Teams sein, denn in der Jugenklasse Hunde so zu präsentieren ist nicht selbstverständlich. Bandras wurde dafür mit einem sg 1 belohnt, Boras mit einem sg 3. Gratulation an Susi und Ingrid, die wirklich sehr viel Zeit in die beiden Buben investieren. Die erste Hürde für die Zuchttauglichkeit ist schon gemeistert. Dann war Bleska an der Reihe. Sie hat sich sehr, sehr tapfer geschlagen, denn sie hat ein halbes Jahr an einer schweren Verletzung an der Schulter laboiert, und durfte weder trainieren, noch mit anderen Hunden spielen. Die Beurteilung hat sie toll mitgemacht, nur das Zähnezeigen fand sie dann doch nicht so toll, und wurde ins gut gesetzt. Kein Beinbruch, das dann man üben. Zu guter Letzt war dann unsere Liese an der Reihe. Elsi findet Ausstellung blöd, langweilig, und überhaupt, für was? Genau so hat sie sich auch wieder benommen. "OK, ich lass mich anschauen, aber laufen mag ich nicht. Und dann sagt die Richterin auch noch, daß ich zu dick bin. Belohnung sg 3.Und es war hoffentlich das letzte Mal". Und es war für meine Hunde das letzte Mal. Cracky und Elsi verabschieden sich hiermit in der Paarklasse noch einmal zusammen vom Ringgeschehen.

Vielen Dank an Ingrid, Susi und Gerlinde, daß ihr unseren Nachwuchs präsentiert habt.

09.03.2015

Über den Philosophenweg zur hohen Asten

Da ich gestern ja 6 Stunden im Auto verbracht habe, wollte ich heute das schöne Wetter nun doch auch noch etwas ausnutzen. Gleich nach der Arbeit hab ich meinen Rucksack gepackt, Asgard und Abaska verladen, meine Schwester abgeholt und wir sind Richtung Brannenburg aufgebrochen. Vom Parkplatz aus gings am Bach entlang, durch einen Wald, der übersät war mit Bärlauch und Schneeglöckchen. Der Weg wurde dann aber schnell zusehends steiler, und ab der Hälfte dann doch auch ganz schön eisig. Die beiden Vierbeiner hatten da mal wieder klare Vorteile, und Asgard ist die ganze Strecke bestimmt 3 x gelaufen. Abaska hat sich da doch mehr im Griff, und bleibt dann eher mal bei mir. Vorbei am Petersberg, gings noch ca. eine Dreiviertelstunde weiter, und die Astenhöfe kamen zum Vorschein. Natürlich gabs dort eine leckere Brotzeit in der Sonne, etwas ausrasten und ratschen. Die Bilder sprechen dann doch für sich.

 

 

 

08.03.2015

Besuch und Training in Durlangen

Lange versprochen und kurz entschlossen, bin ich am Sonntag früh morgens aufgebrochen, um mit meinen zwei Damen die Wintertrainingspause zu beenden. Klar könnte man das auch in der Nähe machen, aber heute gings nun mal ins fast 300 km entfernte Durlangen. Aber es stand auch nicht das Training im Vordergrund, sondern der Besuch bei Sabine und Rainer. Abaska hatte natürlich viel zu schauen, machte ihre Arbeit aber dann doch sehr gut. Elsi knappert ja immer noch an ihrer Vergiftung vom Oktober, aber auch sie fand dann doch etwas Freude an der Unterordnung. Danach gabs dann lecker Mittagessen, und Kaffee und Kuchen durfte natürlich auch nicht fehlen. Aber bei dem Traumwetter konnten wir es auch ganz locker ein paar Stunden im T-Shirt in der Sonne aushalten und über unsere Hunde plaudern. War echt schön bei euch, ich werds bestimmt mal wieder tun.

Zu Besuch bei Barinchen

Letztes Wochenende haben wir meinen freien Samstag genutzt, und uns schon früh morgens auf den Weg in den Odenwald gemacht. Mit im Gepäck natürlich Mama Abaska. Ein kurzer Zwischenstopp bei Papa Rondo, oder schnell einen Kaffee bei Birgit und Micha. Dann zum Mittagessen in die Nähe von Nürtingen zum Papa unseres B - Wurfes, Lord Leroy. Sein Chef betreibt dort ein Sportheim mit einem frei zugänglichen Restaurant. Auch hier haben wir uns nicht lange aufgehalten, denn wir wollten ja noch eine lange Wanderung mit Barina machen. Leider verbrachten wir dann doch etwas mehr Zeit auf der Autobahn als wir gedacht hatten. Aber um halb 4 konnten wir unsere "kleine Blonde" dann endlich mal wieder in die Arme nehmen. Barinchen hat sich zu einer sehr schönen jungen Dame gemausert, die ihre Mama größenmäßig schon längst in die Tasche gesteckt hat, der Papa läßt grüßen. Wir sind ja von Abaska schon eher den sportlichen, sehr schlanken Hovi gewohnt, Barina schlägt eher in die derbe Richtung. Kräftiger Kopf, kräftige Statur, groß, bin gespannt, was der Bericht der ersten Ausstellung wohl sagen wird. Sie hat jetzt schon sehr viel und sehr langes Fell für ihr Alter, kurzum, ich hätte mich schon fast in eine Blondine verliebt.

Wir sind dann auch gleich zu unserer Wanderung aufgebrochen, die uns auf einen kleinen Berg führte, von dem man einen schönen Rundumblick über das Städtchen Bensheim hatte. Die Hunde konnten auch immer frei laufen und Abaska genoß es wieder enorm, mit uns ganz alleine unterwegs zu sein.

Im Anschluß gabs noch lecker Kuchen und Kaffee und eine orginal Odenwälder Brotzeit und natürlich viel zu berichten. Vielen Dank noch Mal an euch beide, Simone und Markus, es war wirklich schön bei euch. Wir werden sicherlich dem Odenwald noch mehrere Besuche abstatten. Um 9 Uhr mußten wir aber dann in unser Hotel aufbrechen, denn wir hatten ja noch nicht mal eingecheckt. Noch einen kurzen Absacker in der Hotelbar, und dann ab ins Bett, denn am Sonntag hieß es um 8 Uhr schon wieder Aufbruch in Richtung Leonberg, wo um 10 Uhr die Jahreshauptversammlung der HZD stattfand. Von dort aus brachen wir dann um 16 Uhr in Richtung Heimat auf, und waren um halb 8 Uhr abends wieder zu Hause. Mal wieder ein dickes Dankeschön an meine Schwester, die die zwei Tage unserer Abwesenheit mal wieder bei uns verbracht hat, und den Rest der Meute gesittet hat.

 

Winterwanderung

Um 9 Uhr klingelte meine Schwester mal kurz an, ob ich denn Lust auf eine Bergwanderung hätte. Mit Asgard im Schlepptau gings in Richtung Samerberg. Vom Waldparkplatz aus machten wir uns auf den Weg zur Schwarzrieshütte. Ein traumhafter Winterwanderweg führte uns an der Wagneralm vorbei und nach einer guten Stunde dann zur Schwarzrieshütte. Eine bewirtschaftete gemütliche Hütte, mit Brotzeiten, Kaffee und Kuchen. Während unserer Pause schneite es draußen so stark, daß wir uns schon etwas Sorgen für unseren Abstieg machten. Aber man muß ja nur lange genug sitzen bleiben, dann scheint auch wieder die Sonne. Auf dem Rückweg hielten wir dann auf der Wagneralm noch mal kurz inne, tranken noch einen flinken Tee mit Schuß auf der Sonnenterrasse und um 17 Uhr waren wir dann wieder am Auto. Asgard genoss den Tag unheimlich, denn alleine mit mir ist er ja nicht täglich unterwegs. Außerdem konnte er mal tief durchatmen, denn zuhause warteten dann wieder seine 2 läufigen Damen. Die Wanderung ist wirklich für jeden tauglich, denn es ist nicht sehr steil und vor allem sehr einsam.

Besuch bei Barack

 Natürlich wollte ich auch bei Barack einen "Kontrollbesuch" machen, aber es waren ja über 1000 km einfache Fahrt zurückzulegen. Und für 4 Tage war die Strecke einfach zu weit, um mit meinem geliebten VW Bus zu reisen. Bisher hatte ich mich als absoluter Flugängstling immer erfolgreich gegen einen Urlaub mit dem Flieger gewehrt, aber jetzt mußte ich da einfach mal durch. Bis ich mich umsah, war der Flug schon gebucht. Mein Bruder Sepp und seine Frau Angelika sind absolute Frankreichfans, und natürlich als unsere Reisebegeleiter und Dolmetscher mit im Gepäck. Am 2. Oktober um halb 7 Uhr morgens mußte ich nun in dieses Höllending einsteigen, und man glaubt es kaum, ich habs überlebt. Am Flughafen Marseille hatten wir einen Leihwagen gebucht, mit dem wir nun die letzten 80km quer durch die Provence nach Courthezon zurücklegten. Die Begrüßung fiel erst ganz ruhig aus, als Barack jedoch merkte, wer denn da wirklich zu Besuch war, gings ganz schnell ins Stürmische über. Er lebt nun in einem alten Landhaus, das von Simon und Caroline in ein kleines Hotel umgebaut wurde. Für uns natürlich toll, denn wir konnten hier auch gleich wohnen. Den Nachmittag verbrachten wir mit Barack im eigenen Park und am Pool. Er wollte uns überhaupt nicht mehr von der Seite weichen. Gegen Abend machten wir uns wieder auf den Weg, um einen Fahrradverleih zu suchen, denn Andi und Sepp hatten sich vorgenommen, den Mont Ventoux zu bezwingen. Bei einem netten Abendessen zuhause haben wir den Tag dann fröhlich ausklingen lassen.

Nach dem Frühstück mußte ich mich auch gleich von Barack verabschieden, denn die Beiden mußten los, um die "Etappe der Tour de France" anzugehen. Von Malaucene aus, wo der Fahrradverleih war, starteten die Beiden den 14 km langen Anstieg zum Mont Ventoux. Angelika und ich fuhren in der Zeit eine andere Strecke über ein paar idyllische Ortschaften den Berg hoch. Mit ein paar Besichtigungen und Fotopausen waren wir dann doch länger unterwegs, wie die Zwei mit dem Radl. Wir konnten ihnen dann gleich den gestern heimlich gekauften Orden übergeben. Dort oben wimmelte es nur so von Zweiradverrückten. Nach einem Weilchen war dann auch schon wieder Aufbruchstimmung. Die Abfahrt. Angelika und ich blieben noch ein bisschen stehen, denn ich wollte mir das Tempo der Abfahrt nicht mit ansehen. Am Denkmal für den verstorbenen Tom Simpson hatten wir die beiden dann wieder eingeholt. Er war wohl während des Rennens tot vom Rad gefallen. Danach hatten wir mit dem Auto gar keine Chance gegen die Räder. Kurz vor Sault, auf ebener Strecke tauchten sie dann wieder vor uns auf. Wir sind dann in Sault noch etwas Einkaufen gegangen, haben Kaffee getrunken und etwas gegessen, während die Beiden sich auf den 60 km langen Rückweg nach Malaucene begeben haben. Pünktlich um 18 Uhr standen die Räder dann wieder in ihrer Heimatbude. Nur kurz schnell nach Hause zum Duschen, und dann gings nach Chateauneuf du pape zum Abendessen. Ein kleines Lokal an der Schloßruine mit fürstlichem Essen. Aber um 10 Uhr war heute Ende, denn die Männer hatten ja immerhin fast 100 km Radfahren in den Knochen.

Für den Samstag hatte sich Angelika wieder jede Menge einfallen lassen. Gestartet haben wir mit der berühmten "Fontaine de Vaucluse". Leider war der sonst wohl sehr schöne Blautopf ziemlich ausgetrocknet, so daß wir nur auf ein fast leeres Wasserloch hinabschauen konnten. Die eigentliche Schönheit konnten wir nur auf Bildern und Postkarten bewundern. Weiter ging die Fahrt dann nach Gordes. Berühmt wegen seiner hellen Steinhäuser, die zum größten Teil an den Fels gebaut sind. Hier haben viele betuchte Leute ihre Heimat gefunden. Sogar ein Fünf Sterne Hotel dürfen sie ihr Eigen nennen. Einige Kilometer weiter konnten wir dann ein Zisterzienserkloster sehen. In dem im 12. Jh. erbautem Gebäude leben seit einiger Zeit wieder Mönche, so daß wir das Innere nicht besichtigen konnten.

Für den Nachmittag stand der Colorado der Provence auf der Liste. In Roussillon war der Start zu einem Rundgang im wunderschönen Ockergebirge. Felsen in allen Farben, von gelb bis ins tiefste Rot. Leider waren wir nicht die Einzigen, die sich das anschauen wollten, und so waren wir sehr schnell wieder unterwegs. In Rustrel gabs nämlich noch so ein Gebirge. Und dort war es noch nicht so auf Besucher ausgelegt. Der Parkplatz war fast leer, und dementsprechend die Wege auch. Wir konnten fast 2 Stunden durch die Wälder und Hügel laufen und das sehr beeindruckende rötliche Gebirge bestaunen, ohne ständig auf irgendwelche Horden von Menschen zu treffen. Auf der Rückfahrt haben wir natürlich ein kleines Lokal gefunden, wo wir wieder ein tolles Menü geniessen konnten. Es war ein sehr langer Tag, denn er endete erst um 24 Uhr.

Am Sonntag vormittag wollte ich dann nur bei Barack verbringen. Wir spielten noch einmal ausgiebig miteinander, machten Fotos und Filme, denn gegen Mittag war der Aufenthalt inmitten der Provence schon wieder zu Ende. Der Rückweg zum Flughafen führte uns über Avignon zum Weltkurlturerbe "Pont Du Gard". Eine dreistöckige Bogenbrücke, eine Meisterleistung im Wasserleitungsbau.

Um 18 Uhr mußten wir dann auch schon wieder einchecken, und um halb neun endete dieses wunderschöne Wochenende wieder mit der Landung in München.

Wir möchten uns bei Caroline und Simon ganz herzlich für diese schöne Zeit bedanken, wir kommen wieder. Ein großer Dank auch an meine Nichte Veronika, die Zuhause auf unsere Vierbeiner geachtet hat. Ohne sie hätten wir sowieso nicht verreisen können. Auch bei meiner Schwester Traudi und meiner Freundin Micha möchte ich noch danke sagen, die als Gassigeher fürs Wochenende eingestellt waren.

 

 

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